Drogennotfall und PEP

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Bei schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen durch Drogenkonsum gilt: Eingreifen kann Leben retten. Wenn sich jemand in Lebensgefahr befindet oder bewusstlos ist, sollte man umgehend den Notruf (112) anrufen.

Jemand hat versehentlich eine Spritze benutzt, die zuvor wahrscheinlich schon ein HIV-Positiver benutzt hatte? In diesem Fall gibt es die Möglichkeit einer so genannten PEP (Post-Expositions-Prophylaxe).

Eine PEP ist eine medikamentöse Therapie, die unter Umständen noch verhindern kann, dass HIV sich im Körper festsetzt – man bleibt im besten Fall HIV-negativ. Eine PEP muss so schnell wie möglich nach dem Infektionsrisiko begonnen werden.

Eine PEP ist eine vierwöchige Medikamententherapie mit evtl. intensiven Nebenwirkungen. Sie ist teuer, zudem ist ihre Wirksamkeit nicht nachgewiesen. Sie kann also nur als wirkliche Notfallmaßnahme angesehen werden.

Ausführliche Informationen und Adressen von PEP-Ambulanzen stehen hier.

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